Klangerzeugung:
Das Blasen der verschiedenen Blockflötenarten ist keine Schwierigkeit, denn der Kernspalt leitet durch seine Form die Atemluft genau auf die Kante (das Labium), an der der Ton entsteht. Es erfordert kein großes Geschick, überhaupt einen Ton zu erzeugen. Auch bei der Querflöte entsteht der Ton dadurch, dass der Atemstrom sich an einer Kante bricht, dort in regelmäßige Wirbel gerät und die Luft im Flötenrohr in Schwingungen versetzt. Anders als bei der Blockflöte, muss man die Luft in die richtige Richtung auf die Kante leiten. Man legt die Flöte an die Unterlippe und bläst die Luft über die Flöte, direkt auf die Kante.
Einstiegsalter:
Die Blockflöte kann schon ab ca. 5 Jahren gespielt werden.
Wesentliche Voraussetzung der Querflöte: ausreichende Körpergröße. Das Kind sollte so groß sein, dass es die Querflöte waagrecht neben sich halten und mit dem Mund an die Kante blasen kann, ohne den Nacken zu verrenken. Dies kann mit 9 bis 11 Jahren der Fall sein. Für Jüngere gibt es Querflöten mit einem gebogenen Flötenkopf.
Anschaffungskosten:
Eine Blockflöte aus Kunststoff ab EUR 10,-.
Gute Schülermodelle aus Holz ab EUR 30,-.
Eine Querflöte ab EUR 200,-.
